Reisprotein - Neurolab
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Reisprotein

Reisprotein, typischerweise aus Oryza sativa gewonnen, hat in den letzten Jahren zunehmend Aufmerksamkeit als hypoallergenes, pflanzliches Protein mit funktionellem und ernährungsphysiologischem Potenzial erlangt. Reisprotein kann eine sinnvolle pflanzliche Proteinquelle sein — insbesondere für Veganer, Menschen mit Unverträglichkeiten oder jene, die weniger tierische Lebensmittel konsumieren möchten.

Reisprotein enthält alle essenziellen Aminosäuren, ist jedoch besonders reich an schwefelhaltigen Aminosäuren (Cystein, Methionin) sowie Asparagin- und Glutaminsäure, während Lysin die limitierende Aminosäure darstellt. Der EAA-Anteil liegt bei 30–38 %, wodurch Reisprotein allein etwas geringere PDCAAS-Werte erreicht. Durch die Kombination mit lysinreichen Quellen wie Erbsenprotein lässt sich jedoch ein vollständiges und hochwertiges Aminosäureprofil erzielen. Ein entscheidender Vorteil von Reisprotein ist seine sehr geringe Allergenität. Reis gehört zu den am wenigsten allergenen Getreiden und wird häufig in hypoallergenen Säuglingsnahrungen und Eliminationsdiäten eingesetzt. IgE-vermittelte Reaktionen sind selten [Dimina et al., 2022]. Für Muskelaufbau bzw. Krafttraining scheint  Reisprotein bei genügend hoher Dosis brauchbar — es erzielt in Studien vergleichbare Effekte wie Whey [Joy et al., 2013].