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    Melatonin

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    Melatonin

    ist ein in der Natur weit verbreitetes Hormon, das in der Pflanzen- und Tierwelt das Ansprechen auf Licht und Dunkelheit reguliert. Evolutionsbiologisch scheint die Wirkung als Antioxidans am ursprünglichsten zu sein, der Einfluss auf den Biorhythmus hat sich erst später in der Evolution entwickelt.

    Bei Säugetieren, wie beim Menschen, variieren die zirkulierenden Mengen des Hormones Melatonin im Tag – Nacht - Rhythmus, was sich auf zahlreiche biologische Funktionen während des zirkadianen Rhythmus auswirkt – Melatonin wird hauptsächlich in der Nacht ausgeschüttet. Beim Menschen wird Melatonin zum Großteil in der Zirbeldrüse gebildet, einer kleinen Hormondrüse, die im Zentrum des Gehirns, aber außerhalb der Blut-Hirn-Schranke liegt. Ca. drei Monate nach der Geburt reguliert sich der Melatonin-Spiegel auf ein normales Niveau mit der höchsten Ausscheidung zwischen 24 Uhr und 8 Uhr morgens, mit einem Maximum gegen 2-3 Uhr. Die Produktion von Melatonin nimmt im Alter ab.

    Die Bildung von Melatonin in der Zirbeldrüse wird durch Licht gehemmt und steigt bei Dunkelheit an. Das Messmodul scheint im Wesentlichen die Retina im menschlichen Auge zu sein. Es gibt Anhaltspunkte, dass vor allem kurzwelliges, blau-grünes Licht, das in Glühbirnen in wesentlich geringerer Menge als im Tageslicht erscheint, die Melatonin-Ausschüttung hemmt.  Bei Melatoningabe vor der Schlafenszeit, wird auch die circadiane Uhr nach vorne verschoben, was den Schlafbeginn und das morgendliche Erwachen begünstigt. Dabei hat die Melatonin-Gabe einen einschläfernden und temperatursenkenden Effekt.

    In den letzten Jahren nimmt die Anzahl der Reisenden, die Langstreckenflüge unternehmen, ständig zu. Solche Flüge sind meist begleitet von unangenehmer Müdigkeit, Kopfschmerz und dem sogenannten Jetlag. Jetlag wird durch ein inadäquates Timing und eine Verschiebung der biologischen Uhr in der neuen Zeitzone gefördert. In einer Vielzahl von Reviews und Berichten wird die Effektivität einer Gabe von 1-5 mg Melatonin 2-3 Stunden vor dem Schlafengehen auf das Einschlafverhalten bestätigt.

    Magnesium wirkt auf die Muskulatur und Nervensystem entspannend und hemmt die Ausschüttung von bestimmten anregenden Neurobotenstoffen wie Noradrenalin und Adrenalin. Dadurch wird die sympathische Aktion des autonomen Nervensystems gedämpft.

    Gegenanzeigen:
    Schwangere und Kinder sollten Melatonin nicht verwenden

    Literatur:
    Armstrong TM et al.: Synchronization of mammalian circadian rhythms ny melatonin. J Neural Transm Suppl 21: 375-394, 1986
    Gooley JJ et al.: Exposure to room light before bedtime suppresses Melatonin onset and shortens Melatonin duration in humans. J Chlin Endocrin Metab. 96(3): 1-10, 2011
    Hardeland R et al.: Melatonin – a pleiotropic, orchestrating regulator molecule. Prog Neurobiology, 93(3): 350-384, 2011
    Mirick DK, Davis S: Melatonin as Biomarker of Circadian Dysregulation. Cancer Epidemiol Biomarkers Prev 17(12):3306-3313, 2008
    Satoh K, Mishima K: Hypothermic action of exogenously administered melatonin is dose-dependent in humans. Clin Neuropharmacol 24: 334-340, 2001
    Srinivasan V et al.:Jet lag, circadian rhythm sleep disturbances and depression: the role of melatonin and its analogs. Adv Ther 27(11): 796-813, 2010
    Waterhouse,J et al.: Jet lag: trends and coping strategies. The Lancet 369:1117-1129, 2007
    Zisapel N: Circadian rhythm sleep disorders – pathology and potential approaches to management. CNS Drugs 15: 311-328, 2001

     

    Einnahmeempfehlung: 1 Kapseln vor dem Schlafengehen.

    Artikel Nr.: 51037

    Inhalt: 60 Kapseln

    Artikel Nr.: 51037

    Inhalt: 60 Kapseln

    • Magnesium
    • Melatonin
    • Vitamin B6 (P5P)
    • Sonstige Zutaten: Hydroxypropylmethylcellulose (Kapselhülle)