Mangan

Mangan ist ein essentielles Spurenelement und in allen Körpergeweben zu finden. Als Kofaktor zahlreicher Enzyme hat Mangan zentrale Bedeutung für den Aminosäure-, Fett-, Protein- und Kohlenhydratstoffwechsel [Aschner, 2005]. Mangan trägt zu einem funktionierenden Immunsystem bei, hilft, den Blutzuckerspiegel und den zellulären Energieverbrauch zu regulieren, und ist wichtig für das Knochenwachstum, die Fortpflanzung, Verdauung, die Gehirnfunktion und das körpereigene antioxidative Schutzsystem [Nielsen, 1997]. Mangan ist vorwiegend in pflanzlichen Lebensmitteln enthalten und befindet sich in besonders hoher Konzentration in Nüssen, Reis, Getreide oder Tee [Aschner und Aschner, 2005]. Obgleich bislang noch kein Fall einer isolierten Mangan-Mangelerkrankung beim Menschen beobachtet wurde, gibt es dennoch Hinweise, dass sich eine unzureichende Mangan-Zufuhr negativ auf das Körperwachstum, die Knochenbildung und die Fertilität auswirkt [Freeland-Graves und Llanes, 1994]. Auch Störungen der Glukosetoleranz, sowie Veränderungen im Metabolismus von Kohlenhydraten und Fetten, wurden beobachtet [Keen et al., 1999].

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