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Mitochondrien und Oxidativer Stress

Mitochondrien sind spezielle kleine Zellorgane, die in jeder Zelle des Körpers vorhanden sind. Mitochondrien werden auch als die Kraftwerke der Zellen bezeichnet. Diese Bezeichnung entstammt ihrer wichtigen Funktion, nämlich der Produktion von Adenosintriphosphat (ATP). Dies erfolgt auf einem speziellen Stoffwechselweg, Atmungskette genannt. ATP ist der universelle Energieträger für alle Zellen.

Unter oxidativem Stress versteht man eine Stoffwechsellage, bei der zu viele freie Radikale gebildet werden, für deren Abbau nicht genügend Antioxidantien zur Verfügung stehen. Freie Radikale sind besonders reaktionsfreudige Sauerstoffverbindungen, die in normaler Konzentration bei körpereigenen Reaktionen, wie dem Atmen, entstehen. Stress beispielsweise kann jedoch dazu führen, dass zusätzliche freie Radikale gebildet werden. Wenn zu viele dieser freien Radikale vorhanden sind, reagieren sie willkürlich mit anderen Körperzellen und zerstören diese in einer oxidativen Reaktion.

Um ein gesundes Gleichgewicht zu halten, benötigt der Körper Antioxidantien. Antioxidantien schützen die Körperzellen vor Oxidation. Oxidativer Stress entsteht, sobald nicht genügend Antioxidantien vorhanden sind, um die freien Radikale zu binden.