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    Q10 + Morbus Parkinson

    Q10 und Morbus Parkinson

    Bei Morbus Parkinson sterben Dopamin-produzierende Nervenzellen in der substantia nigra – einer Region des Mittelhirns, die an der Koordination unserer Bewegungen beteiligt ist – ab. Dieser zunehmende Dopaminmangel löst neurologische Störungen wie verlangsamte Bewegungen, Muskelzittern sowie Steifigkeit und Schwäche der Muskulatur, aus.
    Es ist bekannt, dass bei Parkinson-Kranken die Funktion der Mitochondrien in den Zellen der Substantia nigra gestört ist. Mitochondrien sind die Kraftwerke aller Zellen und diese liefern uns die Energie. Eine Störung bei der Energiebildung führt zu einem Mangel – ein Bioenergetisches Defizit entsteht. Dieser Mangel an Energie führt in der Substantia nigra zu einer geringeren elektrischen Aktivität der dopaminergen Zellen, welche daraufhin absterben. Darüber hinaus entwickeln sich Begleiterkrankungen.

    Ursachen von Morbus Parkinson

    Eine Ursache für die Störung der Energiebildung, welche eine Parkinson Erkrankung auslöst, kann eine erhöhte Konzentration an Freien Radikalen sein. Wenn unser Körper nicht mehr in der Lage ist, sie abzufangen und unschädlich zu machen (Oxidativer Stress), dann stellen diese Freien Radikale eine Bedrohung für unsere Mitochondrien im Gehirn und in den anderen Organen dar.

    Diätetische Behandlung von Morbus Parkinson

    Ubiquinon Q10 ist die Schlüsselsubstanz der mitochondrialen Energiegewinnung. Neben der energievermittelnden Rolle besitzt Q10 antioxidative Eigenschaften und spielt in allen Zellmembranen eine bedeutende Rolle.
    Bei Parkinson-Erkrankten finden wir Q10-Blutspiegel, welche um 1/3 bis 2/3 unter den von Gesunden liegen können. Eine Ergänzung mit Q10 kann der Dopamin-Verarmung und damit dem Nervenzellsterben und den Begleiterkrankungen entgegen wirken.
    Die Einnahme von Q10 stellt somit eine sinnvolle Ergänzung zur herkömmlichen Therapie dar, um eine Verlangsamung des Fortschreitens der Krankheit zu erreichen.

    Weitere positive Nebenwirkungen einer zusätzlichen Gabe von Q10 können sein:

    • Medikamenteneinsparungen
    • weniger Depressionen
    • erhöhte Konzentrationsfähigkeit
    • verbessertes Schriftbild und bessere Farbeinschätzung
    • Verbesserung der Sexualität
    • eine Reduktion und sogar Aufhebung der Stressinkontinenz
    • und der Aufbau eines Gefäßschutzes beispielsweise beim zusätzlichen Diabetes oder der Fettstoffwechsel-Störung.

    (Der Aufbau eines optimalen Q10-Blutspiegels kann 3-6 Wochen dauern. Danach wird versucht, die Dosierung zu halbieren. Frühestens nach 3 Monaten sollte der Erfolg beurteilt werden.)