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    Q10 + Migräne

    Q10 und Migräne

    Einige Millionen Menschen leiden regelmäßig an Migräneattacken. Die sozioökonomischen Folgen sind enorm, sowohl für den Betroffenen als auch für dessen Familie.

    Ursachen von Migräne

    • Mangel an Energiereserven in den Mitochondrien, den Kraftwerken unserer Zellen
    • zeitlich und örtlich begrenzte Durchblutungsstörungen im Gehirn
    • vorübergehende Durchlässigkeit von Blutgefäßen im Gehirn

    Migräne und Energiestoffwechsel

    Untersuchungen haben gezeigt, dass Migräne-Patienten Störungen beim Energiestoffwechsel in den Mitochondrien und/oder einen erhöhten Energieverbrauch im Gehirn aufweisen können. In beiden Fällen kommt es zu einem erhöhten bioenergetischen Defizit in den schmerzverarbeitenden Zellen im Gehirn.

    Nervenzellen haben funktionsbedingt einen hohen Energiebedarf. Zusätzlich ist der Erregungszustand der Gehirn- und Nervenzellen bei Migräne-Patienten im Vergleich zu Personen, die nicht unter Migräne leiden, erhöht. Deshalb besteht ein höherer Energiebedarf und –verbrauch, woraus sich ein Energiedefizit bilden kann. Die Folge daraus sind Migräneattacken.

    Mitochondrien und bioenergetisches Defizit

    Die Mitochondrien sind für die Energiebereitstellung aller Stoffwechselabläufe in unserem Organismus zuständig. Die Anzahl intakter Mitochondrien bestimmen den bioenergetischen Zustand und damit die Leistungsfähigkeit sowie das Überleben einer Zelle; in jeder Nervenzelle befinden sich etwa 1.600 Mitochondrien.

    Die Energie wird aus Kohlehydraten, Fetten und Eiweiß in den Zellen gewonnen. Dabei werden alle drei Nährstoffe in ihre Bausteine zerlegt. Durch die Verbrennung mit Sauerstoff entsteht in der Atmungskette in der Mitochondrienmembran Energie.

    Das Ubiquinon Q10 ist eine Schlüsselsubstanz der Atmungskette in den Mitochondrien. Sie aktiviert den mitochondrialen Energiestoffwechsel und kann ein mitochondriales bioenergetische Defizit in den Nervenzellen ausgleichen. Ubiquinon Q10 kommt in allen Zellen des menschlichen Körpers vor und ist für eine dauerhafte Leistungsfähigkeit unseres Organismus unerlässlich.

    Diätetische Behandlung von Migräne

    Im Gegensatz zur Migräne-Akuttherapie, welche die Attacken lindern bzw. beenden soll, hat die diätetische Behandlung von Migräne das Ziel, eine bestehende Migräne positiv zu beeinflussen, d.h., die Anzahl der Tage mit Kopfschmerzen, die Häufigkeit und Heftigkeit der Attacken, zu verringern. Damit eine diätetische Behandlung erfolgreich ist, muss diese kontinuierlich täglich erfolgen, über viele Jahre hinweg, teils lebenslang. Daher ist es entscheidend, dass die diätetischen Maßnahmen mit einer Substanz durchgeführt werden, welche frei von Nebenwirkungen und gut verträglich ist. Dies führt zur Verbesserung der Lebensqualität.

    Uiquinon Q10 ist so eine physiologische Substanz, welche diese idealen Voraussetzungen erfüllt. Die herausragende Bedeutung von Q10 in der diätetischen Behandlung von Migräne ist klinisch nachgewiesen.

    In Studien konnte nachgewiesen werden, dass bei regelmäßigem Verzehr über einen längeren Zeitraum bei einem Großteil der Patienten die Anzahl der Tage mit Kopfschmerzen, die Tage mit Übelkeit und Erbrechen sowie die Häufigkeit und Heftigkeit der Attacken zurückging. Der Erfolg wurde daran gemessen, ob die Substanz die Anfallshäufigkeit um mindestens 50 % senkt.

    (In den Studien wurde zudem deutlich, dass eine diätetische Behandlung von Migräne erst ab einer regelmäßigen täglichen Zufuhr von mindestens 150 mg Ubiquinon Q10, erfolgreich ist. Diese Konzentration ist notwendig, damit das Ubiquinon Q10 bis in die Mitochondrien gelangen kann.)