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    SAMe

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    SAMe

    S-Adenosylmethionin – Allrounder für Gehirn, Gelenke und Immunsystem

    S-Adenosylmethionin (SAMe) ist im Körper an wichtigen biochemischen Reaktionen beteiligt. Es ist das aktivierte Derivat der Aminosäure Methionin und der wichtigste Methylgruppen-Donator im Stoffwechsel. Same wird vor allem in der Leber in Verbindung mit den Vitaminen Folsäure und Vitamin B12 gebildet und vorwiegend auch dort gespeichert. Deswegen sollte zur ausgewogenen SAMe-Bildung vor allem im Gehirn auf eine ausreichende Versorgung mit B-Vitaminen geachtet werden.

    Mit zunehmendem Alter sinkt die körpereigene Bildung von SAMe. Bei altersbedingten degenerativen Erkrankungen wie Alzheimer, aber auch bei Depressionen oder Leber-Zirrhose werden niedrige Same-Spiegel im Körper, bzw. Gehirn gefunden.

    S-Adenosylmethionin wird aus der essentiellen Aminosäure Methionin unter Abspaltung von Pyrophosphat und Phosphat unter ATP-Aufwendung gebildet. Diese energiereiche Methyl-Schwefel-Bindung begünstigt die Abgabe einer Methylgruppe. Als demethyliertes Produkt entsteht bei der Abgabe der Methylgruppe S-Adenosylhomocystein. Bedeutung hat die Übertragung der Methylgruppen bei vielen Synthese- und  Entgiftungsreaktionen im Stoffwechsel. So stammen die Methylgruppen des Adrenalins, des Cholins und des Kreatins vom S-Adenosylmethionin.

    SAMe spielt bei verschiedenen Funktionen des Gehirns eine wichtige Rolle und fördert die Synthese von Adrenalin aus Noradrenalin und die Bildung von Dopamin und verbessert die Funktion von Neurotransmittern. Neben der Synthese von Neurotransmittern ist SAMe auch in den Metabolismus von Hormonen (wie den Katecholaminen durch die COMT) involviert.

    SAMe hat antientzündliche, schmerzlindernde und gewebefördernde Fähigkeiten, die vor allem bei Gelenkbeschwerden genutzt werden. Same kann die Knorpelbildung anregen und typische Beschwerden, die beispielsweise bei Fibromyalgie, und Arthrose auftreten, lindern. Same ist auch in die Bildung von Glutathion in der Leber involviert, dem wichtigsten intrazellulären Antioxidans.

    SAMe kommt in der Nahrung selbst kaum vor. Seine Vorstufe, die Aminosäure Methionin, ist jedoch in vielen proteinreichen Lebensmitteln enthalten. Man findet sie vor allem in Fisch (Lachs, Garnelen), Fleisch und Gemüse (Brokkoli, grüne Erbsen, Rosenkohl, Spinat), Ei, Vollkornbrot und Reis.

    Nebenwirkungen scheinen bisher nicht aufgetreten und beschrieben zu sein, allerdings gibt es in der Literatur Warnungen SAMe-Präparate nicht bei Patienten mit bipolaren Störungen einzusetzen.

     

    Einnahmeempfehlung: 1 Kapseln pro Tag mit Flüssigkeit einnehmen.

    Artikel Nr.: 51041

    Inhalt: 60 Kapseln

    Artikel Nr.: 51041

    Inhalt: 60 Kapslen

    • S-Adenosylmethionin
    • Sonstige Zutaten: mikrokristalline Zellulose, Hydroxypropylmethylcellulose (Kapselhülle)