Neurolab – der Neurostress Spezialist

    Kryptopyrrosan

    kryptopyrrosan

    Spezialpräparat bei hoher Kryptopyrrol-Ausscheidung.

     

    Eine erhöhte (Krypto-)Pyrrolausscheidung hängt im Wesentlichen mit einem gestörten Stoffwechsel des Hämoglobins (Porphyrinstoffwechsel) zusammen, der aufgrund erblicher Veranlagung familiär gehäuft auftritt. C.C. Pfeiffer und Kollegen haben diese Porphyrinopathie bereits in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts als Malvaria ausführlich beschrieben. Merkmal dieses Enzymdefektes ist die Ausscheidung von Pyrrolen im Urin, die normalerweise an Gallenfarbstoff gebunden über den Stuhl ausgeschieden werden.

    Labordiagnostisch wird dies durch die Messung von Kryptopyrrol/Hämopyrrol verifiziert. Pyrrole sind in der Regel in einem Hämpyrrollaktam-Komplex eingebunden, der auch Pyridoxal-6-Phosphat und Zink enthält. Eine adäquate Versorgung mit Vitamin B6 ist für viele Synthese- und Stoffwechselwege essentiell, so auch für die Bildung von Vitamin B3 und Picolinat. Letzteres spielt eine wesentliche Rolle bei der Aufnahme verschiedener Mineralien wie Zink, Mangan, Magnesium und Chrom. Es ist bis heute nicht gesichert, ob eine genetische Disposition alleine Ursache für eine Kryptopyrrolurie ist. Es gibt auch Stimmen, die von einer erworbenen Form sprechen, deren Ursachen jedoch noch nicht endgültig klar sind. Dabei nimmt man an, dass eine normale Lebensweise zu einer weitgehenden Kompensation der Mangelsituation führt. Dr. Kuklinski beispielsweise vermutet, dass es langfristig durch eine Instabilität der Halswirbelsäule zu einem intrazellulären Vitamin B6 und Zink-Mangel kommt, andere glauben, dass unkompensierter Stress die Mangelsituation verschlimmert und eine weitgehend unspezifische Symptomatik auslöst, deren Einschätzung in aller Regel schwierig ist. Bei folgenden Beschwerden sollte an eine gesteigerte Pyrrolausscheidung gedacht werden:

    • ADS/ADHS bei Kindern und Erwachsenen
    • Unklare neurologische Symptomatik, Kopfschmerz, Übelkeit, Müdigkeit
    • Ängste, Unruhe
    • Gedächtnisstörungen, Konzentrationsstörungen
    • Schlafstörungen
    • emotionale Schwankungen
    • Atlas- und Beckeninstabilität, Schulter-, Rücken-, Kopfschmerzen, Gelenkschmerzen
    • Infektanfälligkeit,
    • Wundheilungsstörungen, rissige Haut, verändertes Nagelwachstum, Haarausfall
    • Blässe der Haut, Lichtempfindlichkeit der Haut, Atopie
    • Nahrungsmittelunverträglichkeiten (Gluten, Magen-Darm-Beschwerden)

     

    Kryptopyrrosan ist abgestimmt auf die Mangelsituationen, die durch eine erhöhte Pyrrolausscheidung entstehen kann.

     

    Vitamin B6ist an vielen Prozessen vor allem im Aminosäure-Metabolismus beteiligt. Neben der Glucose-Bereitstellung aus Proteinen und Kohlehydraten ist Vitamin B6 an der Synthese der Neurobotenstoffe Serotonin, Dopamin, Noradrenalin u.a. beteiligt, so dass ein B-6-Mangel zu einer Dysbalance der Botenstoffe führen kann. Außerdem hat Vitamin B6 wichtige Funktion in der Hämoglobin-Synthese und beim Sauerstofftransport, sowie der Pigmentbildung der Haut und der Haare.

     

    Zink hat eine ähnlich bedeutende Stellung im Eiweißmetabolismus wie Vitamin B6 und erhöht die Geschwindigkeit der Neurotransmitterbildung. Daneben benötigt Vitamin B6 Zink zur Umwandlung in seine aktive phosphorylierte Form. Die Zinkverfügbarkeit hat erheblichen Einfluss auf die Regulation des Immunsystems, spielt bei der bakteriellen Abwehr auf der Haut eine Rolle und ist nebenbei noch ein wirksames Antioxidans. Bei Zinkgabe sollte daran gedacht werden, dass die Manganaufnahme dadurch behindert wird. Deswegen ist Mangan zusätzlich in dem Präparat enthalten.

     

    Vitamin B1 (Thiamin) benötigt ebenso wie Vitamin B6 Zink, um mittels der Enzymgruppe der Kinasen in die aktive phosphorylierte Form (Thiaminpyrophosphat) verwandelt zu werden. Vitamin B1-Mangel führt zu Störungen des Kohlehydratstoffwechsels und des Nervensystems, erhöht Reizbarkeit und depressive Verstimmungen und senkt die Konzentrationsfähigkeit.

     

    Vitamin B2 (Riboflavin) ist neben Zink ein wesentlicher Faktor bei der Bereitstellung von aktivem phosphoryliertem Vitamin B6(Pyridoxal-Phosphat) aus Pyridoxin, das aus der Nahrung aufgenommen wird.

     

    Vitamin B3 (Niacin) ist beteiligt an der Produktion von Vitamin B6 aus Tryptophan. Eine adäquate Versorgung mit Vitamin B3 wird deswegen auch bei (Krypto-)Pyrrolurie empfohlen.

     

    Vitamin B6 ist im Körper als Coenzym A aktiv und ist ein Schlüsselnährstoff in der Energiebereitstellung der Zellen. Fatigue und muskuläre Probleme werden mit einer schlechten Bereitstellung von Vitamin B6 in Zusammenhang gebracht.
    Bei einem Vitamin B6-Mangel wird auch die Aufnahme von verschiedenen Mineralstoffen, wie Zink, Chrom, Mangan und Magnesium verringert.

     

    Magnesium ist ein wichtiger Mineralstoff, der mehrere hundert Stoffwechselvorgänge aktiviert. Aufrechterhaltung der Muskelfunktion, Energiebereitstellung, Regulation der Körpertemperatur, Immunmodulation sowie Erhaltung der mentalen Leistungsfähigkeit sind nur einige Wirkungen von Magnesium. Magnesium verbessert die kognitiven Fähigkeiten – gerade bei Kindern mit ADHS konnte eine deutliche Verbesserung der Symptomatik durch Magnesiumgabe induziert werden.

     

    Einnahmeempfehlung: 2 Kapseln pro Tag mit Flüssigkeit einnehmen.

    Artikel Nr. 55080

    Inhalt: 120 Kapseln

    Artikel Nr.: 55080

    Inhalt: 120 Kapseln

    • Vitamin C
    • Vitamin E
    • Niacin
    • Cholin
    • Vitamin B6
    • Inositol
    • Pantothensäure
    • Thiamin
    • Riboflavine
    • Magnesium
    • Zink
    • Mangan
    • Folsäure
    • Biotin
    • Chrom
    • Vitamin B12
    • Sonstige Zutaten: Hydroxypropylmethylcellulose (Kapselhülle), Zellulosepulver