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    Neues Produkt: Mg-Threonat

    20. April 2017 Allgemein 0 comments

    Magnesium-L-Threonat

    Lernen und Gedächtnis sind fundamentale Gehirnfunktionen, die durch die Ernährung und Umweltfaktoren beeinflusst werden können. Heute glaubt man, dass Muster und Stärke synaptischer Verbindungen das Gedächtnis beeinflussen. Magnesium, das mengenmäßig vierthöchste Ion im Körper und Cofaktor für über 300 Enzyme, ist essentiell für viele Gewebe- und Organfunktionen, einschließlich für das kardiovaskuläre, neuromuskuläre und Nerven-System. Im Gehirn moduliert Magnesium die Blockade des NMDA-Rezeptors.

    Abgesehen von einer Bestimmung von Magnesium im Blut lassen auch weitere Anzeichen auf ein potentielles Fehlen von Magnesium in unserem Körper schließen. Dazu gehören Appetitverlust, Kopfschmerzen, Übelkeit, Antriebslosigkeit und Schwäche.

    Auf der Suche nach einer besonders gut bioverfügbaren Form von Magnesium wurde eine neue Formulierung – das Magnesium-L-Threonat am renomierten Massachusetts Institute of Technology (MIT) entwickelt. Magnesium-L-Threonat ist ein Magnesiumsalz der L-Threonsäure, die aus einem Einfachzucker, der Threose besteht. Im Tierversuch erhöht sich die Magnesiumkonzentration im Gehirn durch die Gabe von Magnesium-L-Threonat effektiver als durch die Gabe von anderen Magnesiumverbindungen wie Magnesiumglycinat oder –citrat. Erste Analysen legen die Vermutung nahe, dass durch Magnesium-Threonat die Funktion der Glutamat-NMDA-Rezeptoren moduliert wird.

    In neuesten Studien konnte gezeigt werden, dass Magnesium-L-Threonat den neuronalen Wachstumsfaktor BDNF (Brain-derived neurotropic factor) und dadurch die Plastizität von Synapsen messbar in vivo und in vitro erhöhen konnte. Interneuronale Verbindungen vor allem im Hippocampus, das Zentrum des Gedächtnisses, aber auch in der Amygdala konnten speziell durch die Gabe von Magnesium-Threonat vermehrt und die synaptische Aktivität an den Nervenenden aktiviert werden, was die Kommunikation zwischen den Nervenzellen und besonders die Gedächtnisfunktion verbessert. 2016 wurde veröffentlicht, dass Magnesium-Threonat im Tiermodell die Vermehrung natürlicher Stammzellen im Cortex erhöht und bei Langzeitbehandlung die altersbedingte Abnahme der Proliferation von Stammzellen im Hippocampus bremst. Länger bekannt ist, dass durch die Gabe von Magnesium-Threonat bei Mäusen Amyloid β Plaques, die bei Alzheimer aufgrund von Dysfunktionen im metabolischen Prozess des Amyloid-Vorstufenproteins entstehen, reduziert werden können.

    Generell wird durch Magnesium die Knochenmineralisation und durch seine Rolle im Glucosestoffwechsel die mentale und physische Energiebereitstellung verbessert. Magnesiummangel kann auch der Grund für Herz-Arrhythmie sein – eine behutsame Supplementierung wird auch in der Schulmedizin als hilfreich angesehen. Auch bei Schlafstörungen wird Magnesium oft eingesetzt, da es Muskel-relaxierend und angstlösend wirkt.

    Die Dosierung liegt bei bis zu 2 g pro Tag – 1,8 mg enthält ca. 140 mg reines Magnesium.

     

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